Kabel, Walther: Harald Harst (111) – Die große Null. V1.0 [German] 15.05.2021 (Mystery and Crime, ePub)

Kabel, Walther: Harald Harst (111) – Die groe Null. V1.0 [German] 15.05.2021

Die groe Null.

Harald Harst und ich waren vor drei Tagen nach Berlin zurckgekehrt. Unsere Versuche, in der Umgebung von Schlo Gnir in Schottland irgendeine Spur von Lionel Barring, diesem so uerst gefrchteten und vielseitigen Verbrecher, zu entdecken, hatten keinerlei Erfolg gehabt. Barring, der ja eigentlich ganz anders hie, war es geglckt, seine und seiner drei Komplicen Fhrte so grndlich zu verwischen, da wir schlielich die Jagd auf ihn aufgaben. Mochte sich die englische Polizei weiter um diese vier Leute kmmern. Wir hatten Sehnsucht nach unserem behaglichen Heim in der Blcherstrae 10 in Berlin-Schmargendorf. Der Leser und Freund der Harald Harst-Abenteuer wird diese Sehnsucht begreifen. Das, was wir in Schlo Gnir erlebt hatten, war wirklich fr unsere trainierten Nerven etwas viel gewesen. Im vorigen Band, Das Geheimnis der Tokkara-Hhlen, kann sich jeder selbst davon berzeugen.

Nun also wieder daheim endlich wieder! Ich atmete auf, als Harald mir in Gegenwart seiner Mutter erklrte, er wrde jetzt eine volle Woche faulenzen und keinerlei Auftrge annehmen, mochte selbst der Maharadscha von Haidarabad, oder besser Seine Hoheit der Nizam, ihn mit einer Untersuchung eines Falles beehren.

Allerdings derartigen halben Schwren Haralds ist nie recht zu trauen. Nie! Kommt dann jemand und trgt ihm eine Geschichte vor, die einige berraschungen verspricht, so hat er seine selbstgewhrten Ferien zumeist schnell gestrichen!

Der Sultan von Padagoa.

Wenn der Leser diesen Titel hier nun findet, wird er vielleicht verwundert den Kopf schtteln und denken:

Ein Sultan? Was hat ein Sultan mit alledem zu tun?!

Geneigter Leser! Vergi nicht: Du liest Harald Harst-Abenteuer, nicht altbackene Romane der Marlitt und ihrer Nachbeter! Du liest das, was Dich wie den Monteur Zwicker fr Stunden die klgliche Misere des Markschwundes von anno 1923 vergessen machen will! Du liest das, was fr Harst und mich das Lebenselixier ist: Auergewhnliches!

Du mut also schon mit uns nachher den Sprung von Berlin nach den Ksten der Insel Sumatra mitmachen, nach dem hollndischen Kolonialbesitz. Es hilft Dir nichts. Aber Du wirst es gern tun.

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